Was ist eigentlich Homöopathie?

Die Philosophie, Gleiches mit Gleichem zu heilen

Schon im Begriff „Homöopathie“ steckt das Prinzip, das dahinter steht. Denn wörtlich aus dem griechischen übersetzt bedeutet der Begriff etwa „ähnliches Leiden“. Die Idee zu dieser alternativmedizinischen Behandlungsmethode hatte Ende des 18. Jahrhunderts der deutsche Arzt Samuel Hahnemann.

Die Anwendungsgebiete von Escatitona Zahnungsglobuli leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Zahnungsbeschwerden einhergehend mit Entzündung der Mundschleimhaut. Enthält Sucrose. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.          Schuck GmbH, Industriestraße 11, 90571 Schwaig.

Für alle Detailinformationen zu Escatitona Zahnungsglobuli lesen Sie bitte den Beipackzettel.
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Der Ursprung

der Homöopathie

1790 führte der Arzt und Chemiker Samuel Hahnemann einen Selbstversuch mit Chinarinde durch, die zu dieser Zeit ein verbreitetes Mittel gegen Malaria war.

Bei diesem Versuch stellte er fest, dass er typische Malaria-Symptome aufwies, ohne selbst daran erkrankt zu sein.

Er folgerte daraus, dass Chinarinde Malaria zwar bessert, zu stark dosiert jedoch genau die gleichen Symptome wie die Krankheit hervorruft.

Auf diesen Versuch folgten weitere mit anderen Substanzen, die ein ähnliches Bild hervorriefen. So verallgemeinerte Dr. Hahnemann diese Erkenntnisse zu seinem Ähnlichkeitsprinzip.

Gemeinsam mit einigen Helfern untersuchte Hahnemann im Lauf der folgenden Jahre weitere pflanzliche, tierische und mineralische Stoffe. Die Erkenntnisse dieser Tests wurden sorgfältig aufgezeichnet und bildeten so die Grundlagen für die Arzneimittelbilder, die für die jeweiligen Stoffe typisch sind. Auf dieser Basis werden noch heute die homöopathischen Präparate hergestellt und ausgewählt.

Das Ähnlichkeitsprinzip

der Homöopathie

„Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden“ (lat.: „similia similibus curentur“) ist die grundlegende Funktionsweise der Homöopathie. Das heißt nichts anderes, als dass die verwendeten Substanzen unverdünnt genau die Beschwerden auslösen, die sie verdünnt heilen helfen.

So hilft zum Beispiel das Präparat Coffea in homöopathischer Potenzierung gegen nervöse Unruhe und Schlaflosigkeit, während das Ausgangsprodukt Kaffee bekanntermaßen genau diese Symptome hervorruft.

Warum dieses Prinzip funktioniert, ist bislang noch unklar. Empirische Studien bestätigen aber die Wirksamkeit.

Die Potenzierung

der Homöopathie

Da viele Substanzen, die in der Homöopathie zum Einsatz kommen, in ihrer Reinform mehr oder weniger giftig sind, führte Hahnemann die Potenzierung ein. Darunter versteht man die starke, stufenweise Verdünnung des Ausgangsstoffes – der sogenannten Urtinktur – bei gleichzeitiger „Dynamisierung“ (Verschüttelung oder Verreibung).

Obwohl eigentlich zu erwarten ist, dass ein Stoff immer mehr seiner Wirkung verliert je mehr man ihn verdünnt, bewirkt das Verdünnen in der Homöopathie, dass sich die Kräfte des Stoffes noch besser entfalten können. Deshalb führte Hahnemann den Begriff „Potenzierung“ um 1798 ein. Nach seinen Anweisungen wurden Homöopathika in Hunderterschritten potenziert („C-Potenzen“). Heute sind die „D-Potenzen“ – die Verdünnung nach dem Dezimalsystem – häufiger.

Unterschiedlich hohe Potenzen haben dabei unterschiedliche Wirkungen. Grundsätzlich gilt: Je höher die Potenz, desto schneller, sicherer, aber auch sanfter ist die Wirkung.

Die potenzierten Substanzen werden dann – je nach Präparat und ganz in der Tradition Dr. Hahnemanns – auf Saccharose-Kügelchen aufgebracht oder in Alkohol gelöst.

Das richtige

homöopathische Mittel

Bei der Behandlung mit homöopathischen Einzelmitteln ist eine genaue Kenntnis des Patienten und seiner Krankengeschichte nötig. Denn ein Mittel, das einer Person gut hilft, muss noch lange nicht bei einem anderen das richtige sein.

Bei Kombinationspräparaten wie Escatitona Zahnungsglobuli ist eine derartige aufwändige Anamnese nicht nötig – und bei Säuglingen meist gar nicht möglich. In der sogenannten Komplexhomöopathie werden mehrere potenzierte Wirkstoffe auf den Trägerstoff Saccharose aufgebracht. Für diese Kombinationspräparate lassen sich dann auch – im Gegensatz zu den homöopathischen Einzelmitteln – eindeutige Indikationsaussagen treffen. So wird die Anwendung auch für Laien einfach, verständlich und wirkungsvoll.