Was Sie über das Zahnen wissen sollten

Rundum gesund im Kindermund

Zahnen kann für Ihren kleinen Schatz eine ziemlich anstrengende und schmerzhafte Aufgabe sein. Damit Sie wissen, worauf Sie achten sollten und wie Sie Ihrem Kind helfen können, haben wir die wichtigsten Punkte hier für Sie zusammengefasst.

Denn je besser Sie informiert sind, umso besser können Sie diese schwere Zeit gemeinsam durchstehen!

Die Anwendungsgebiete von Escatitona Zahnungsglobuli leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Zahnungsbeschwerden einhergehend mit Entzündung der Mundschleimhaut. Enthält Sucrose. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.          Schuck GmbH, Industriestraße 11, 90571 Schwaig.

Für alle Detailinformationen zu Escatitona Zahnungsglobuli lesen Sie bitte den Beipackzettel.
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Die übliche Reihenfolge

beim Zahnen

In den meisten Fällen brechen die zwei unteren, mittleren Schneidezähne zuerst durch. Danach folgen die oberen, mittleren Schneidezähne. Als Nächstes folgen die äußeren Schneidezähne.

Am schmerzhaftesten ist meist der Durchbruch der vorderen Backenzähne, der meistens rund um den ersten Geburtstag des Babys erfolgt. Danach folgen noch die Eckzähne und die hinteren Backenzähne.

Bei den meisten Kindern ist im Alter von 24 bis 30 Monaten das Milch-Gebiss vollständig.

Aber keine Sorge: Jedes Kind hat seinen eigenen Rhythmus! Manche beginnen früh mit dem Zahnen oder haben bereits bei der Geburt einen oder zwei Zähnchen. Bei anderen Kindern ist der erste Zahn am ersten Geburtstag immer noch nicht in Sicht. Das alles ist vollkommen normal und sagt nichts über die allgemeine Gesundheit Ihres Kindes aus.

Im Alter von etwa sechs Jahren geht es erneut los – die Milchzähne fallen nacheinander aus und das bleibende Gebiss bildet sich.

Typische Anzeichen

fürs Zahnen

Eines vorweg – bei jedem Kind äußert sich der Zahnungsprozess mit anderen Beschwerden.
Und manche Kinder sind dabei schmerzempfindlicher und stärker betroffen als andere.

Welche Beschwerden bei Ihrem Kind auftreten und wie Sie sie individuell lindern können,
werden Sie sehr schnell feststellen.

Eine Übersicht über die häufigsten
Zahnungsbeschwerden:

Symptome, die meist nicht in Verbindung zum Zahnen
stehen und daher ärztlich beobachtet werden sollten:

  • gerötete Wangen
  • wundes oder geschwollenes Zahnfleisch
  • Sabbern – über das übliche Maß hinaus
  • Unruhe
  • schlechter Schlaf
  • Quengeln
  • weniger Appetit
  • veränderte Darmtätigkeit (Durchfall oder Verstopfung)
  • Fieber
  • konzentrierter Urin
  • Koliken

Wenn Sie sich unsicher sind, ob die Beschwerden mit dem Zahnen zusammenhängen oder Ihr Kind noch weitere Symptome
zeigt, suchen Sie bitten einen Arzt auf. Dieser entscheidet dann auch über die weitere Behandlung.

So können Sie Ihrem Baby

beim Zahnen helfen

  • Bei vermehrtem Speichelfluss sollten Sie darauf achten, das Gesicht Ihres Babys häufiger mit einem in lauwarmes Wasser getauchten, sauberen Waschlappen abzuwaschen. So verhindern Sie, dass es zu einem Hautausschlag kommt.
  • Gekühlte Beißringe, frisch geschälte Karotten oder anderes kühles, festes Obst (bitte nur aus dem Kühlschrank, niemals aus dem Gefrierfach!) helfen. Wenn Ihr Kind darauf herumbeißt, lindert der Gegendruck den Schmerz des Zahnens.
  • Mit einer sanften Massage des geröteten Zahnfleisches können Sie Ihrem kleinen Liebling ebenfalls Erleichterung verschaffen.
  • Homöopathische Arzneimittel wie Escatitona Zahnungsglobuli helfen, die üblichen Zahnungsbeschwerden und Zahnfleischentzündung zu lindern.

Ganz wichtig: Mit viel Liebe, Geduld und Zuwendung erleichtern Sie Ihrem Kind und sich selbst am besten die schweren Stunden während des Zahnens.

Wenn aber nichts hilft, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin.

Die ersten Zähne –

so putzen Sie richtig

Sobald die ersten Zähnchen da sind, ist es Zeit für regelmäßige Zahnpflege. Am besten geht das am Anfang mit einem Wattestäbchen, einer sauberen Mullbinde oder einer speziellen, ganz weichen Baby-Zahnbürste.

Gewöhnen Sie Ihr Kind aber ab dem ersten Zahn an regelmäßiges Zähneputzen zweimal täglich. So vermeiden Sie Tränen und Verweigerung, wenn Sie das Zähneputzen später einführen und Ihr Kind dann nicht versteht, warum es jetzt auf einmal nötig ist.

Wenn Sie Ihr Kind beim Zähneputzen zusehen lassen – zum Beispiel mit einem Spiegel – lernt es aus Beobachtung die Abläufe kennen und wird so wahrscheinlich schneller selbst zu Putzen anfangen. Wenn Ihr Kind selbst putzen möchte – lassen Sie es! Aber putzen Sie in den ersten Jahren auf jeden Fall noch einmal gründlich nach.

Zahnpasta können – müssen Sie aber am Anfang noch nicht benutzen. Schließlich können Sie einem Säugling nicht erklären, wie er ausspucken und ausspülen soll. Sobald das aber möglich ist, sollten Sie kleine Mengen geeigneter Kinderzahnpasta verwenden.

Die beste Karies-Prophylaxe ist und bleibt: gesunde Ernährung und möglichst wenig zuckerhaltige Süßigkeiten!

In diesen Fällen sollten Sie

einen Arzt aufsuchen

Dass Ihr kleiner Schatz beim Zahnen quengelt und leichte Schmerzen hat, ist sehr häufig und damit ganz normal. Wenn die Beschwerden aber stärker werden und andere Symptome dazu kommen sollten Sie unbedingt Ihren Kinderarzt/Ihre Kinderärztin aufsuchen.

Symptome, die eine ärztliche Behandlung nötig machen:

  • hohes Fieber
  • langanhaltendes Fieber – auch leichtes!
  • starke Schmerzen
  • veränderte Darmtätigkeit (Durchfall oder Verstopfung)
  • konzentrierter Urin
  • Koliken
  • mittelschwere und schwere Entzündungen am Zahnfleisch und im Mundraum

Im Zweifel sollten Sie lieber einmal zu häufig als einmal zu selten den Kinderarzt aufsuchen!